Osterzeit - Zeit der Symbole

Was bedeutet eigentlich...?

Viele Symbole begegnen uns zu Ostern. Ein paar wollen wir kurz versuchen zu erklären, wobei die ursprüngliche Bedeutung oft schwer eindeutig festzulegen ist.

Beginnen wir mit dem Osterei: Das Ei ist ein uraltes Fruchtbarkeitssymbol. Aus einer leblosen Schale bricht sich das Küken einen Weg, so dass neues Leben entsteht. Das Osterei wird aber auch mit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem als auch mit der Auferstehung in Verbindung gebracht. Christus hat das Grab durchbrochen, so wie eben das Küken das Ei durchbricht.

Schon in heidnischen Kulturen ist der Hase  als Frühlingssymbol bekannt, aber erst um 1930 haben sich die Osterhasen überall gegen Fuchs, Hahn, Storch und Kuckuck durchgesetzt, die früher für das Bringen der Eier zuständig gewesen sind. Der Hase steht in der Ikonenmalerei auch als ein Symbol für die Schwäche des Menschen. Das Tier sucht Schutz im Felsen, der Christus darstellt.

Das Osterlamm ist ein Symbol für die Wehrlosigkeit, da es ohne Waffen den wilden Tieren ausgesetzt ist. Bereits im alten Testament war es ein bevorzugtes Opfertier. Jesus, er ist wehrlos am Kreuz für die Sünden der Menschen gestorben. So wird in der Bibel der Begriff "Lamm" oft für Christus gebraucht, der sich geopfert hat und deshalb "Lamm Gottes" genannt wird.

Ebenfalls ein Zeichen für Christus ist die Osterkerze. Jesus bringt das Licht Gottes ins Dunkle, in unsere oft düstere Welt. Auch wir Christen dürfen Licht in die Welt bringen.

Ostern bedeutet: Selbst wenn wir manchmal mutlos und verzweifelt sind - ein neuer Anfang, ein neues Leben ist möglich.

Auch die Natur erwacht im Frühling zu neuem Leben.

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